Reisen zu den Sternen: Neuer Urlaubstrend Astrotourismus
Reisen mit Blick nach oben liegen im Trend! Gemeint ist hiermit der sogenannte Astrotourismus. Immer mehr Menschen suchen gezielt Orte auf, an denen der Nachthimmel noch dunkel, klar und frei von Luftverschmutzung ist. Und das auch auf Reisen, wo sich die Auszeit an Orten, an denen man besonders gut die Sterne beobachten kann, zum echten Nischensegment entwickelt. Ganz vorne mit dabei sind Länder wie Spanien, Island, Namibia, Norwegen und Teile Lateinamerikas. Insbesondere Namibia gilt als eine der vielversprechendsten Destinationen für Astrotourismus. Das afrikanische Land, dass unlängst vom Lonely Planet auch als bestes Safari-Ziel ausgezeichnet wurde, ist dünn besiedelt und punktet daher mit außergewöhnlich klarer Luft und wenig künstlichen Lichtquellen. So prägen tagsüber die rotbraunen Dünen der Namib-Wüste, nachts spannt sich eine hervorragend sichtbare Sternenpracht darüber. Orte wie der Naukluft-Nationalpark bieten perfekte Voraussetzungen, um die Milchstraße mit bloßem Auge zu sehen. Viele Lodges und Farmen haben sich bereits darauf eingestellt und ermöglichen Sternenbeobachtung direkt von der Unterkunft aus, teilweise sogar mit professionellen Teleskopen. Aber auch in Europa wächst das Angebot rund um das „Stargazing“. Spanien hat sich dabei zu einem Vorreiter entwickelt. Die Kanarischen Inseln gelten als besonders sternenfreundlich, vor allem Teneriffa und La Palma. Letztere ist als sogar Lichtschutzgebiet der UNESCO ausgewiesen. Ein besonderes Highlight wirft bereits seine Schatten voraus: die totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Sie wird unter anderem über Island, Grönland und Teilen Spaniens sichtbar sein. Wer also dem neuen Reisetrend folgen möchte, ist mit der Planung noch früh genug dran.
