Hauptsache die Welt entdecken: Am Urlaub wird am wenigsten gespart
Die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) kam jetzt zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte aller Deutschen bei Ausgaben für Kleidung und Freizeitaktivitäten spart, um sich auch weiterhin Urlaubsreisen leisten zu können.
Konkret wurde gefragt, ob in den vergangenen zwölf Monaten an der einen oder anderen Stelle gespart wurde, um Geld für eine Reise zurückzulegen. Zwei Drittel der Befragten antworteten hier mit „Ja“. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch im September 2023. Über 50 Prozent gaben an, weniger Geld für Ausgehen, Kultur, Sport oder Hobby auszugeben. Ebenso viele sparten bei der Kleidung.
43 Prozent investierten weniger für Lebensmittel. Das sind etwas weniger als im Jahr davor. 40 Prozent sparten an Ausgaben für Wohnen und Einrichtung, 33 Prozent bei Kommunikation und Medien. 31 Prozent steckten weniger Geld in ihr Auto, 22 Prozent sparten bei den Ausgaben für die Gesundheit. 19 Prozent reduzierten sogar die Vorsorgeaufwendungen.
Laut der FUR zeigt sich deutlich, dass viele Bundesbürger angesichts gestiegener Reisepreise und der allgemeinen Inflation der vergangenen Jahre für den Urlaub in anderen Bereichen Abstriche machen müssen Zugleich verdeutlichen die Ergebnisse den hohen Stellenwert des Reisens. Unter den Konsumprioritäten liegt der Urlaub auf Rang zwei. Noch vor Gesundheit, Freizeitaktivitäten, Kleidung und Wohnen. Eine höhere Priorität genießen laut der Reiseanalyse ausschließlich Lebensmittel.