Strandurlaub mit Stolperfallen: Diese Regeln sollten Reisende kennen
Ein Handtuch ausbreiten, eine Sandburg bauen oder gewohnheitsmäßig eine Zigarette rauchen - klingt nach einem ganz normalen Strandtag, birgt in so manchen beliebten Urlaubsländern jedoch Konsequenzen. Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Portugal und auch Deutschland achten an ihren Küsten immer stärker auf Sauberkeit und Naturschutz. Rauchverbote sind mittlerweile an vielen Stränden gängig. Zigarettenstummel gehören zu den häufigsten Abfällen am Meer und sind für Umwelt und Tiere ein Problem, weshalb sie Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland und Portugal vermehrt am Strand verbieten. Auch Sandburgen und tiefe Löcher sind nicht überall erlaubt. Dabei spielen der Küstenschutz und die Sicherheit von Rettungskräften und anderen Strandgästen eine Rolle. Hier sollte man vor allem auf Teneriffa, auf Rügen und in Italien nach entsprechender Beschilderung die Augen aufhalten. Manche Regeln klingen im ersten Moment ungewohnt, haben aber meist einen praktischen Hintergrund. In Frankreich sind in vielen Schwimmbädern enganliegende Badehosen vorgeschrieben, weil sie als hygienischer gelten. Auf Sardinien, etwa am Strand La Pelosa, sollen spezielle Matten statt normaler Handtücher verhindern, dass zu viel Sand mitgenommen wird. Auch Souvenirs aus der Natur sind heikel. In Griechenland, Italien, der Türkei, Ägypten, Dubai, der Dominikanischen Republik und Thailand kann es Ärger geben, wenn Reisende Sand, Steine oder Muscheln einpacken. Die bessere Erinnerung ist also ein Foto statt eines Fundstücks aus der Strandtasche. Für Urlauber heißt das: kurz informieren, dann entspannt genießen. Die meisten Regeln sind kein Stimmungskiller, sondern helfen dabei, die schönen Orte zu schützen.
