
48h in London: Weltstadt zum Durchstarten
London hat mal wieder einen Titel eingesammelt: Im „World’s Best Cities Report 2026“ steht die britische Hauptstadt auf Platz eins. Wer am ersten Tag gegen 16 Uhr ankommt und am dritten Tag gegen 16 Uhr wieder abreist, hat genau 48 Stunden Zeit. Und die lassen sich in London ziemlich gut füllen. Zwischen Themseblick, königlichen Kulissen, Street Art, Märkten, Museen und kleinen Viertelwechseln zeigt sich die Stadt so, wie man sie sich wünscht: groß, laut, kreativ und nie ganz fertig entdeckt.
Unser zentraler Hoteltipp: das COMO The Halkin.
Erster Tag
16 Uhr: Ankommen an der South Bank
Nach der Anreise geht es erst einmal ans Wasser. Entlang der South Bank bekommt man direkt das volle London-Gefühl: Themse, London Eye, Big Ben in Sichtweite und jede Menge Straßenleben. Perfekt, um ohne großen Plan in die Stadt reinzukommen.
17:30 Uhr: Street Art unter Waterloo
Nur ein kurzer Abstecher weiter wartet der Leake Street Tunnel. Unter den Bahngleisen von Waterloo wird es bunt, laut und ziemlich urban: Die Wände sind voll mit Graffiti und Street Art, die sich ständig verändert. Kein klassischer Postkartenstopp, aber genau deshalb spannend.
20 Uhr: Lichter, Shows und Soho-Gefühl
Am Abend geht es Richtung West End und Soho. Von der Waterloo Station aus braucht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln etwa 20 Minuten. Wer mag, bucht eine Show, wer es spontaner halten will, schlendert einfach durch die beleuchteten Straßen rund um Piccadilly Circus, Chinatown und Carnaby Street.
Zweiter Tag
9 Uhr: Pflichtprogramm am Morgen
Der Tag startet mit Sightseeing zu den großen Klassikern: Big Ben, Houses of Parliament, Westminster Abbey und dann weiter durch den St. James’s Park Richtung Buckingham Palace. Früh am Tag ist hier noch etwas mehr Luft zum Schauen, Fotografieren und Durchatmen. Generell für den Tag sehr praktisch: Ein Ticket für den Hop-On/Hop-Off-Bus.
11:30 Uhr: London vom Wasser aus
Statt direkt wieder in die Tube zu steigen, geht es mit dem Boot weiter. Uber Boat by thames clippers (thamesclippers.com) verbindet viele zentrale Piers entlang der Themse - so wird der Weg Richtung Tower Bridge direkt zur kleinen Sightseeing-Fahrt.
12 Uhr: Perspektivwechsel auf der Tower Bridge
An der Tower Bridge lohnt sich nicht nur der Blick von außen. Wer hineingeht, kann über die High-Level Walkways laufen und durch die Glasböden nach unten auf Straße und Fluss schauen. Ziemlich ikonisch, aber mit kleinem Nervenkitzel. Ein Ticket kostet circa 19 Euro pro Person.
16 Uhr: Borough Market und Bankside
Danach geht es Richtung Borough Market, der nur 15 Gehminuten entfernt ist. Der Markt ist einer der ältesten Lebensmittelmärkte Londons und existiert seit dem 13. Jahrhundert. Als bekannte Anlaufstelle für frische Produkte, Street Food und kleine Genussstopps eignet er sich ideal für eine unkomplizierte Pause.
19 Uhr: Zurück ins 19. Jahrhundert
Wer den Tag auf einer schaurigen Note enden lassen möchte, kann sich dem originalen Jack-the-Ripper-Rundgang anschließen. Zwischen düsteren Geschichten und historischen Schauplätzen erkundet man die Straßen des Londoner East Ends. Die Tour kostet 23 Euro pro Person und der Treffpunkt ist vom Markt aus in einer halben Stunde zu erreichen.




Dritter Tag
9 Uhr: Ein Morgen im British Museum
Der letzte Tag startet erneut mit einem Klassiker, den man trotzdem nie ganz abhaken kann. Im British Museum kann man sich treiben lassen, gezielt ein paar Highlights anschauen oder einfach staunen, wie viel Geschichte unter einem Dach steckt. Der Eintritt ist frei, ein vorab gebuchtes Ticket wird empfohlen.
12 Uhr: Covent Garden und Neal’s Yard
Danach wird es wieder etwas entspannter: Covent Garden bringt Straßenkünstler, kleine Shops, Cafés und viel Bewegung zusammen. Ein kurzer Abstecher nach Neal’s Yard lohnt sich für die bunte, etwas versteckte Ecke zwischen den Häusern.
16 Uhr: Tee zum Abschied
Zum Schluss wird es noch einmal „very British“: Nur zwei Minuten entfernt befindet sich das „Mariage Freres“. Dort findet man Tee, Patisserie und genug Auswahl, um sich vor der Abreise noch einmal kurz durch die Karte zu staunen. Alternativen in der Nähe sind das „Afternoon Tearooms at Haxells“ oder das „Whittards“.
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