
48h in Florenz: Große Kunst und kleine Fluchten
Florenz hat ein gutes Argument für den nächsten Städtetrip geliefert: In einem aktuellen Ranking wurde die Stadt zur besten Stadt Europas gewählt. 48 Stunden reichen in Florenz zwar nicht für alles, aber für einen richtig guten ersten Eindruck. Gerade weil viele Highlights nah beieinanderliegen, lässt sich die Stadt wunderbar zu Fuß entdecken - vom Dom über die Uffizien bis hinüber ins entspanntere Oltrarno.
Unser zentraler Hoteltipp: das Starhotels Tuscany.
Erster Tag
16 Uhr: Der erste Blick gehört dem Dom
Nach der Anreise geht es ohne Umwege zur Piazza del Duomo. Santa Maria del Fiore, Giottos Campanile und das Baptisterium stehen hier so eindrucksvoll beieinander, dass Florenz direkt klarmacht: Hier wird nicht klein angefangen. Für den ersten Moment reicht es völlig, einfach stehen zu bleiben und nach oben zu schauen.
17:30 Uhr: Große Bühne auf der Piazza della Signoria
Unter zehn Gehminuten entfernt führt der Weg danach zur Piazza della Signoria. Vor dem Palazzo Vecchio, zwischen Skulpturen, Arkaden und Straßenleben, zeigt Florenz nochmal deutlich: Für große Kunst muss man hier nicht immer erst ein Museum betreten. Der Platz wirkt fast wie ein Freiluftsaal mitten in der Stadt.
20 Uhr: Über den Arno ins Oltrarno
Zum Abend geht es über den Ponte Vecchio auf die andere Seite des Arno. Im Olrtrano ist es sowohl lebendig als auch etwas entspannter: kleine Werkstätten, Antiquitätenläden, ruhige Seitenstraßen und rund um Santo Spirito genug authentische Lokale, um den ersten Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Zweiter Tag
9 Uhr: Florenz von oben
Der zweite Tag startet mit einer spektakulären Aussicht. Wer gut zu Fuß ist, steigt auf Brunelleschis Kuppel oder Giottos Campanile. Oben wartet der Blick über rote Dächer, enge Gassen und Hügel im Hintergrund. Aber auch schon die beiden Gebäude an sich sind eine Augenweide.
11:30 Uhr: Weltbekannte Kunst ganz nah
Die Uffizien gehören zu Florenz einfach dazu. Obwohl dort Botticelli, Leonardo und Michelangelo warten, muss daraus kein stundenlanger Kunst-Marathon werden. Lieber schaut man sich auf eigene Faust ein paar Highlights an oder man greift auf eine der geführten Touren zurück. Auf getyourguide.com werden beispielsweise Führungen in der Kleingruppe für 56 Euro pro Person angeboten.
15 Uhr: Durch den Vasari-Korridor
Wer vorab plant und ein Ticket bekommt, kann danach einen besonders spannenden Perspektivwechsel einbauen: Der Vasari-Korridor ist nach Restaurierung wieder zugänglich und führt als erhöhter Gang von den Uffizien über den Ponte Vecchio bis in Richtung Boboli-Gärten. Einmal quer durch Florenz laufen, ohne wirklich auf Straßenniveau unterwegs zu sein - ziemlich besonders.
17 Uhr: Food-Highlights entdecken
Abends wird Florenz nicht nur angeschaut, sondern gekostet: auf einer Street-Food-Tour mit Wein und ortskundigem Guide (getyourguide.com). Neben dem traditionellen toskanischen Essen wird hierbei der lokale Markt, das Domviertel und generell Ecken entdeckt, an denen man sonst vielleicht einfach vorbeigelaufen wäre. Die Tour kostet 42 Euro pro Person, geht zweieinhalb Stunden und der Treffpunkt ist nur zehn Gehminuten von dem Vasari-Korridor entfernt.




Dritter Tag
9 Uhr: Ein Morgen bei David
Der letzte Tag startet früh in der Galleria dell’Accademia. Michelangelos David ist natürlich kein Geheimtipp, aber einer dieser Klassiker, bei denen man vor Ort trotzdem versteht, warum alle hinwollen. Die Skulptur ist über fünf Meter hoch und wirkt im Raum noch einmal ganz anders als auf jedem Foto.
12 Uhr: Wissenschaft statt Renaissance-Gemälde
Als kleiner Kontrast zu all der Malerei lohnt ein Besuch im Museo Galileo. Hier geht es um historische Instrumente, Forschung, Himmelskunde und den wissenschaftlichen Blick auf die Welt. Gerade nach Dom, David und Uffizien ist das eine gute Abwechslung.
14 Uhr: Durchatmen in den Boboli-Gärten
Zum Durchatmen passt ein Abstecher ins Grüne. Hinter dem Palazzo Pitti liegen die Boboli-Gärten mit Alleen, Statuen, Grotten und schönen Blickachsen. Nicht wildromantisch, eher herrschaftlich und ziemlich groß, aber genau richtig zum Verschnaufen.
16 Uhr: Abschied am Arno
Zum Schluss bleibt noch ein letzter Spaziergang am Arno oder über den Ponte Vecchio. Ein bisschen Schaufenster gucken, ein letzter Blick zurück zur Altstadt und dann wird ziemlich schnell klar: 48 Stunden in Florenz machen definitiv Lust auf mehr.
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